Zweitligafrauen: 'High Noon' zum Saisonabschluss

Zum Saisonabschluss fahren die Zweitliga-Frauen des TSV Gärtringen zum TSV Ötisheim und wollen dabei in letzter Sekunde noch den Kopf aus der Abstiegsschlinge ziehen, dazu sind aber sicherlich zwei Siege gegen die direkte Konkurrenz nötig.

Der Staffelleiter der zweiten Liga hatte bei der Saisonplanung ein gutes Händchen und dafür gesorgt, dass in Ötisheim drei der vier noch gefährdeten Teams aufeinandertreffen. Einzig der TSV Schwieberdingen (6:22) ist nicht dabei, hat aber mit den beiden Tabellenführern Eibach (26:2) und Segnitz (24:4) das schwerste Restprogramm.

Im ersten Spiel am Sonntag treffen zunächst der Gastgeber TSV Ötisheim (6:22 Punkte) und der TuS Freiberg (8:20) aufeinander, wobei sich die Freibergerinnen durch einen Sieg dem Klassenerhalt schon recht sicher seien könnten. Danach treffen die Gärtringerinnen (4:24) auf den TuS Freiberg und wollen in diesem Spiel sicherlich ähnlich spielen wie beim 3:1-Hinspielsieg. Direkt im Anschluss geht es für die Blau-Weißen gegen den Gastgeber Ötisheim. Das Team um Irina Vetter ist für seine Kampfkraft bekannt und gibt kein Spiel verloren. Im Hinspiel führte das Team um Hauptangreiferin Katharina Schippert bereits mit 1:0 Sätzen und hatte beim 14:15 in zweiten Satz kein Glück und verlor danach bei schwindenden Kräften den Faden beim 1:3.

Zumindest ist den Damen des TSV der Ernst der Lage bewusst und so kann Spielertrainerin Nicky Heldmaier erstmals aus dem Vollen schöpfen und hat fast den kompletten Hallen-Erstligakader an Bord. Ganz wichtig wird dabei sein, in wieweit die Einstellung stimmt sich gegen den drohenden Abstieg zu stemmen.

Somit ist für Spannung im Abstiegskampf gesorgt, im Gegensatz zur Spitze. Dort stehen der TV Eibach und der TV Segnitz so gut wie sicher als Teilnehmer zu den Aufstiegsspielen zur ersten Liga fest.

 

 

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