U14 weiblich des TSV Gärtringen holt Deutschen Vizemeistertitel

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich der TSV Gärtringen bei der deutschen Meisterschaft der weiblichen U14 die Silbermedaille und hat sich damit einen lang gehegten Traum erfüllt. Nach dem Gruppensieg am Samstag, gelang der Einzug ins Finale über den TSV Karlsdorf mit einem 2:0-Erfolg. Im Finale war der TV Jahn Schneverdingen beim 0:2 jedoch eine Nummer zu groß.

Meister TV Jahn Schneverdingen und Vizemeister TSV GärtringenMeister TV Jahn Schneverdingen und Vizemeister TSV GärtringenBereits am Freitag reiste der Tross aus dem Gäu gen Norden nach Himmelpforten im Landkreis Stade und hatte nach über acht Stunden das Ziel erreicht. Am Samstagmorgen konnte der TSV die ersten Spiele der Gruppe A beobachten, bevor man selbst nach der offiziellen Begrüßung gegen den TV Waibstadt ins Turnier startete. Beim 11:9 und 11:9 Erfolg gegen das Team aus der Nähe von Heidelberg hatte man mehr Mühe als man sich im Vorfeld ausgerechnet hatte, was aber vor allem an der eigenen Nervosität lag, die man das ganze Spiel über nicht ablegen konnte. Und auch gegen den VFL Kellinghusen, den ostdeutschen Meister kam man zunächst nicht richtig ins Spiel. Im ersten Satz wechselte mehrfach die Führung und nach dem 8:8 machte die gegnerische Angreiferin drei Punkte in Folge zum 8:11-Satzgewinn. Gärtringen kam danach aber besser ins Spiel und schaffte mit einer Energieleistung nach 7:7 noch das wichtige Unentschieden beim 11:9. Wie wichtig dieses Unentschieden werden sollte, zeigte sich erst noch im Verlauf des Tages.

Nach den ersten fünf Begegnungen hatten sich somit Gärtringen, Kellinghusen und Düdenbüttel in der Gruppe B herauskristallisiert. Nach einer längeren Pause, in der es erst einmal darum ging die Lockerheit wiederzufinden die das Team sonst auszeichnet, ging es gegen den noch punktlosen Ahlhorner SV, der befreit aufspielen konnte. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der TSV langsam ab und holte sich mit 11:8 den ersten Satz. Im zweiten Satz verspielte das Gäu-Team durch viele Eigenfehler eine 4:1-Führung und kam nach 5:7 Rückstand aber wieder zurück und holte sich den Satz mit 11:8 und hatte damit schon sicher die Qualifikation für die Plätze 1 bis 6 noch vor dem letzten Gruppenspiel geschafft. Mit einem Sieg gegen den ausrichtenden SV Düdenbüttel konnte man den Gruppensieg erreichen, bei einer Niederlage wäre der TSV Gruppendritter gewesen und mit einem Unentschieden wären drei Team punktgleich gewesen. Angetrieben von den vielen mitgereisten Eltern setzte sich das Team um das Trainergespann Uli und Olaf Niemann schnell ab und zwang den Gegner beim Stand von 7:2 zu einer frühen Auszeit. Der Gastgeber kam auf 7:5 heran, das Team um Hauptangreiferin Kim Niemann behielt aber die Nerven und holte sich den ersten Satz mit 11:6. Im zweiten Satz führten die Gastgeber bereits mit 4:7, Gärtringen nahm seine Auszeit und zeigte danach den größeren Willen und machte bis zum Endstand von 11:8 die entscheiden Punkte, da vor allem Sarah Burkhardt auf der vorne rechts Position viele Bälle herausholte. Damit war der Gruppensieg geschafft und das Team konnte am Sonntagmorgen ausschlafen.Erfolgreiches U14 Team mit SchlachtenbummlerErfolgreiches U14 Team mit Schlachtenbummler

Im Viertelfinale setzte sich der TSV Karlsdorf gegen den SV Düdenbüttel durch und traf, somit auf Gärtringen im Halbfinale. Die TSV-Abwehr mit Julia Kindler und Sara Grözinger stand bombensicher und entschärfte zu Beginn des Spiels die gefährlichen Rollbälle des Gegners und somit ging der TSV mit 5:1 in Führung. Das Team aus Baden kam danach aber besser ins Spiel und konnte die 10:7-Führung des TSV sogar noch ausgleichen. Gärtringen behielt aber die Nerven und holte sich den wichtigen ersten Satz mit 12:10, nachdem Ann-Kathrin Motteler ihre Angreiferin zweimal perfekt auflegte. Und auch im zweiten Satz ein ähnliches Bild - Gärtringen ging mit 5:1 in Führung. Karlsdorf glich beim 5:5 aus. Danach holte Marie Kleiter die Bälle aber souverän und so holte sich der TSV den viel umjubelten Satzgewinn mit 11:7.

Im Endspiel trafen die Blau-Weißen auf den großen Favoriten und amtierenden Feldmeister den TV Jahn Schneverdingen. Von Beginn an zeigte das sehr ausgeglichene Team seine Stärken und fand immer wieder die Lücken in der Gärtringer Mannschaft und holte sich so den ersten Satz deutlich mit 4:11. Im zweiten Satz konnte der TSV das Spiel aber wesentlich offener gestalten und bot dem Favoriten lange Paroli und so war der Satz bis zum 8:8 offen. Am Ende ging aber auch dieser Satz knapp mit 8:11 verloren. Nach einer kurzen Enttäuschung über das verlorene Finale, waren das Team und alle mitgereisten Fans überglücklich über die erreichte Silbermedaille. Das Trainerteam war dann auch sehr zufrieden: „Wir haben das bestmögliche Ergebnis erreicht. Die Heidschnucken waren bei dieser Meisterschaft die klar beste Mannschaft. Wir haben nach dem schwierigen und nervösem Start am Samstag noch gut ins Turnier gefunden, was vor allem durch unseren tollen Mannschaftsgeist erst möglich war.“

Endergebnis:

1.      TV Jahn Schneverdingen
2.      TSV Gärtringen
3.      TSV Karlsdorf
4.      SV Energie Görlitz
5.      VFL Kellinghusen
6.      SV Düdenbüttel
7.      TV Brettorf
8.      TSV Schülp
9.      TV Waibstadt
10.  10. Ahlhorner SV

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