Frauen 30 holen Platz 6 bei Deutscher Meisterschaft

Mit einem guten sechsten Platz kehrten die Jungseniorinnen des TSV Gärtringen von der deutschen Meisterschaft der Frauen 30 aus Moslesfehn zurück. Mit dem nötigen Glück überstand das Team am Samstag die Vorrunde und ließ dabei den bisherigen deutschen Meister SV Moslesfehn hinter sich.

Im ersten Spiel am Samstag traf man in der Nähe von Oldenburg gleich auf den späteren Finalteilnehmer den Güstrower SC 09 und verlor das erste Spiel nach hektischem Beginn mit 7:11 und 9:11. Danach ging es gegen den amtierenden Feld- und Hallenmeister und Ausrichter SV Moslesfehn und Uli Niemann und Miriam Eissler ersetzen Sarah Hoffrichter und Danijela Vasic, die im ersten Spiel aufliefen. Der erste Satz wurde nach 6:6-Ausgleich recht sicher mit 11:7 gewonnen und im zweiten Satz holte das Team einen 3:8-Rückstand noch auf und hatte beim Stand von 11:10 schon Matchball. Am Ende holte sich aber Moslesfehn mit einem 11:13 das 1:1-Unentschieden. Nach einer längeren Pause ging es dann gegen den TuS Hilchenbach, wobei dieses Mal Yvonne Hornikel auf der Bank blieb. Der Nord-Zweite hatte bis dato noch keinen Satzgewinn verbuchen können, schaffte dies aber beim 8:11 gegen das Gäuteam. Mit 11:8 im Zweiten kam der TSV aber auch hier zu einem Unentschieden. Somit musste im letzten Vorrundenspiel ein Sieg gegen Bardowick her, um noch die Chance zu wahren als Gruppendritter weiterzukommen.

Mit 11:8 und 11:7 gelang dies auch und danach begann das lange Warten. Durch das Unentschieden zwischen Moslesfehn und Güstrow musste genau gerechnet werden, ehe feststand, dass die Blau-Weißen aufgrund des besseren Ballverhältnisses Dritter wurden. In einer sehr ausgeglichen und stärkeren Vorrundengruppe hatte das Team um Mannschaftsführerin Nicky Heldmaier somit das anvisierte Ziel gerade so geschafft.

Endstand Vorrunde: 1. Güstrower SC 09 6:2 Punkte, 2. TSV Bardowick 5:3 Punkte; 3. TSV Gärtringen 4:4 Punkte +4 Bälle; 4. SV Moslesfehn 4:4 Punkte -1 Bälle; 5. TuS Hilchenbach 1:7 Punkte.

Somit traf man am Sonntagmorgen im Viertelfinale auf den Braschosser TV, gegen den man bis zum Stand von 7:8 gut mithielt, danach aber keine Chance mehr hatte beim 7:11 und 4:11. Somit ging es im Spiel um Platz fünf wiederum gegen Bardowick. Den ersten Satz gewann das Gäu-Team knapp mit 11:9 und ebenso knapp ging der zweite an den Gegner beim 8:11. Im dritten Satz waren die Aktionen des TSV, trotz guter Zuspiele von Chrissi Oberkersch, dann nicht mehr so zwingend und so ging der Entscheidungssatz deutlich mit 3:11 verloren. Mit Platz sechs kann das Team dennoch zufrieden sein und machte sich gegen 18 Uhr auf die siebenstündige Heimfahrt.

Endstand:

1 VFK Berlin
2. Güstrower SC09
3. Braschosser TV
4. SV Düdenbüttel
5. TSV Bardowick
6. TSV Gärtringen
7. SV Moslesfehn
8. TuS Hilchenbach
9. TSV Schülp
10. FSV Hirschfelde

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