Doppelspieltag 2. Bundesliga zum Ersten: TSV holt 4:0 Punkte

Nach hartem Kampf holte der TSV Gärtringen beim ersten Teil des Doppelspieltags am Samstag auf heimischen Platz zwei Siege, bei dem vor allem das Spiel gegen den ASV Veitsbronn nach einem 0:2-Rückstand durch eine Energieleistung noch umgebogen wurde.

Im ersten Spiel stand der gastgebende TSV Gärtringen zunächst dem SV Wacker Burghausen gegenüber und Spielertrainerin Nicky Heldmaier begann mit Julia Motteler und Franziska Stahl neben sich in der Abwehrreihe. Bei schwierigen Windverhältnissen hatte diese aber viel Mühe  mit den Angaben der gegnerischen Angreiferin Stefanie Szlapka, die das Spiel lange offen halten konnte. Auf Gärtringer Seite war es vor allem Hauptangreiferin Kim Niemann, die gegen das ersatzgeschwächte Team immer wieder die Lücke fand und so zu vielen direkten Punkten aus der Angabe kam und so maßgeblichen Anteil am 11:9-Satzgewinn hatte. Wer dachte, dass sich danach mehr Sicherheit im zweiten Satz einstellen würde sah sich aber getäuscht und so konnten die Gäste aus Oberbayern zunächst 2:4 in Führung gehen. Gärtringen spielte danach aber ruhig weiter und holte sich beim 7:5 die Führung zurück und holte sich mit viel Mühe und vielen direkten Angabenpunkten mit 11:9 die 2:0-Satzführung. Im dritten Satz schlichen sich dann auch bei Kim Niemann die ersten Eigenfehler ein und Burghausen kämpfte mit allen Mitteln und holte sich so völlig verdient mit 6:11 den Satzanschluss. Zu Beginn des vierten Satzes kam Sara Grözinger in der Abwehr und sorgte durch ihr engagiertes Spiel für viel Stimmung im Team. Über die Zwischenstände von 5:2 und 9:5 holte sich das Team den Satz in recht ruhigen Fahrwasser sicher mit 11:6 und somit den ersten Tagessieg mit 3:1. Der ASV Veitsbronn hatte im Duell der Gastvereine ebenso Probleme mit dem Team aus Oberbayern gewann nach drei knappen Sätzen am Ende aber ebenfalls mit 3:1.

Gegen den direkten Tabellennachbarn ASV Veitsbronn begannen die Blau-Weißen mit frischen Kräften in der Abwehr und so kamen Yvonne Hornikel und Sara Grözinger frisch ins Team. Auf vorne rechts spielte weiterhin Jutta Zechling einen soliden Part. Die Gäste aus Franken gingen gleich zu Beginn mit 1:4 in Führung und hielten diese bis zum 5:8. Nach einer Auszeit des Gäuteam kam das Team auf 8:8 heran um am Ende den ersten dennoch mit 9:11 den Gästen zu überlassen. Und auch im zweiten Satz spielte der TSV einfach zu unkonstant, da sich die Angreifer einfach nicht auf den Spielaufbau verlassen konnten. Nach einer Auszeit beim 2:5 wurde es aber auch nicht besser und so ging der Gast über 4:9 einem sicheren Satzgewinn entgegen beim 7:11 und führte somit mit 0:2. Zu Beginn des dritten Satzes kam Julia Motteler zurück ins Spiel und die Abwehr stand nun sicherer als zuvor. Von Beginn an entwickelte sich nun ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Führung gleich mehrfach wechselte. Nach zwei Eigenfehlern des TSV zum 7:9, rechneten wohl nur noch die Berufsoptimisten mit einem Satzgewinn. Gärtringen aber kam zum 9:9 und wehrte den ersten und zweiten Matchball des Gegners beim Stand von 9:10 und 10:11 nervenstark jeweils mit einem Ass ab und holte sich einen vielumjubelten Satzgewinn beim knappen 13:11. Somit stand es nur noch 1:2 und die Blau-Weißen schöpften neue Hoffnung. Eine wichtige Umstellung kam dann zu Beginn des vierten Satzes als Nicky Heldmaier auf die Zweitschlagposition wechselte und Julia Motteler auf die Zuspielposition wechselte. Sabrina Schmid kam für die Abwehr und nun nahm der TSV-Zug Fahrt auf und so kam der Angriff immer wieder zu sehenswerten Punkten über die Zwischenstände von 5:2 und 7:4. Eine Auszeit der Nürnberger Vorstädter mobilisierte nochmals die letzten Kräfte des Gegners und so kam der Gegner nochmals bedenklich nahe, musste aber am Ende doch beim 11:9 für den Gastgeber den Satzausgleich hinnehmen.  Inzwischen stand die Abwehr des TSV wie ein Bollwerk und nach guten Zuspielen macht der TSV Punkt um Punkt und so wurden beim Stand von 6:2 für den Gastgeber letztmals die Seiten gewechselt. Danach war der Widerstand des Gegners gebrochen und so wurde der Satz noch deutlich mit 11:6 gewonnen und somit auch das Spiel mit 3:2, nachdem man zuvor schon fast wie der sicherer Verlierer ausgesehen hatte. Spielertrainerin Nicky Heldmaier war dann auch selbstkritisch: „Die entscheidende Umstellung war sicherlich Julia Motteler für mich in die Mitte zu stellen, danach ist das Spiel ruhiger gelaufen und ich konnte mich auf der neuen Position vorne rechts wieder besser ins Spiel einbringen. Ein Sonderlob hat sich Sabrina Schmid verdient die ab ihrer Einwechslung fast fehlerfrei gespielt hat.“

Am Sonntagnachmittag in Tannheim reichte es hingegen nicht zum Punktgewinn. Beide Spiele gingen gegen die erfahreneren Teams mit 1:3 verloren, wobei der TSV jeweils den Auftaktsatz in der Verlängerung für sich entscheiden konnte.

Der ausführliche Bericht zum zweiten Teil des Doppelspieltages folgt morgen.

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