Verbandsligaherren steigen in Schwabenliga auf

Zum Saisonabschluss in der Herren-Verbandsliga ließ der TSV Gärtringen nichts mehr anbrennen und holte 4:2 Punkte und sicherte sich damit die Vizemeisterschaft, die gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Schwabenliga ist. Damit spielt das Gäuteam sowohl in der Halle als auch im Feld wieder in der höchsten württembergischen Liga.

Aufstieg perfekt gemachtAufstieg perfekt gemachtNachdem bereits am Samstag der stärkste Widersacher auf Platz zwei, der VFB Friedrichshafen gegen den Meisterschaftsanwärter Trichtingen verlor und auch noch gegen den SV Oberböhringen Federn ließ, war die Ausgangssituation des TSV klar. Aus den drei anstehenden Spielen mussten mindestens 3 Punkte eingefahren werden um den Wiederaufstieg perfekt zu machen. Gegen den NLV Vaihingen 2 tat sich das Gäuteam wie schon in der Hinrunde schwer, wobei auch die schwierigen Wind- und Platzverhältnisse in Grafenau dazu beitrugen, dass die einzelnen Sätze sehr unterschiedlich verliefen. Satz eins war beim 11:6 eine klare Angelegenheit für die Blau-Weißen, ebenso wie der Zweite Satz für den Gegner beim 8:11. Im dritten Satz drehte das Team um Mittelmann Nils Niemann einen 1:4-Rückstand und ging mit einem 11:9 wieder in 2:1-Satzführung. Mit 7:11 ging Satz vier wiederum an den Gegner der mit Nationaltrainer  Christian Löwe am Schlag agierte und so immer wieder die Lücke auf Gärtringer Seite fand. Am Ende waren beide Seiten mit dem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden zufrieden. Einen starken Tag erwischte der TV Ochsenbach, der zwar schon vor diesem Spieltag als Absteiger feststand, daher ohne Druck aufspielen konnte und so den Gastgebenden TSV Grafenau 3:1 bezwang. Und auch gegen Gärtringen kam das Team gut aus den Startlöchern und holte sich den Auftaktsatz mit 8:11. Danach kam das TSV-Angriffsduo mit Jan Löhnert und Timo Scheib besser ins Spiel und holte sich die drei folgenden Sätze jeweils mit 11:8 und somit zwei weitere wichtige Punkte, der die Vizemeisterschaft bereits vor dem letzten Spiel sicherte. Eine starke Leistung zeigten dabei vor allem auch die beiden Abwehrrecken Achim Felger und Klaus Hagenlocher von den Jungsenioren, die die fehlenden Spieler aus dem Abwehrbereich glänzend ersetzten.

Somit war die ganz große Anspannung vor dem letzten Spiel gegen den TSV Grafenau 2 auch gewichen und so ging Satz eins gegen den Kreisrivalen mit 8:11 verloren. In den Sätzen zwei und drei hatte TSV-Angabenschläger Marcel Guadagnino leichteres Spiel, da dem Gegner selbst viele Fehler unterliefen und so das Gäuteam mit 11:4 und 11:6  mit 2:1 in Führung ging. Im vierten Satz führten die Blau-Weißen bereits mit 5:1 ehe der Gastgeber ins Spiel fand beim Stand von 7:6 in Führung ging und sich den Satz mit 11:8 erarbeitete. Mit diesem Unentschieden konnten am Ende beide Teams gut leben, zumal der Punktgewinn den Grafenauern eventuell noch den Klassenerhalt sichern könnte. Dies hängt aber vom Ausgang der oberen Ligen ab. Der TSV Gärtringen hat mit 21:7 Punkten den zweiten Tabellenplatz sicher und steigt mit einem sehr jungen Team, fünf der sieben Stammspieler sind jünger als 20 Jahre, wieder in die höchste württembergische Spielklasse auf.

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