U18 weiblich holt Württembergische Meisterschaft

Am vergangenen Samstag holte sich der TSV Gärtringen bei der württembergischen Meisterschaft der weiblichen U18 in überzeugender Manier die Goldmedaille und sicherte sich somit die Qualifikation zur süddeutschen Meisterschaft am 22./23. Juli in Vaihingen/Enz.

Gleich zu Beginn hatte es der TSV Gärtringen in der deutlich schwereren Vorrundengruppe mit dem großen Widersacher TSV Calw zu tun, der gleich zu Beginn mit 1:5 in Führung ging. Danach machte aber der TSV die Punkte und holte sich einen engen ersten Satz noch knapp mit 11:9. Im zweiten Satz waren die Blau-Weißen dann stets in Führung und gewannen diesen mit 8:6, nachdem die Zeit von 10 Minuten abgelaufen war. Somit war ein wichtiges Ausrufezeichen gleich zu Beginn gesetzt. Danach gewann der TSV Calw deutlich gegen Unterhaugstett mit 2:0, die ersatzgeschwächt antreten mussten. Somit reichte dem Gäuteam ein Satzgewinn zum Gruppensieg gegen Unterhaugstett, der gleich zu Beginn mit 11:6 sicher erreicht wurde. Nach einigen Umstellungen im Team, bei der auch Sarah Burkhardt zum Einsatz kam, gab es danach einen Satzverlust beim 8:9 der jedoch nicht weiter schmerzte. Im Halbfinale traf der TSV dann auf den ausrichtenden TV Hohenklingen, der in beiden Sätzen bis zur Satzmitte mithalten konnte, danach setzte sich aber das Gärtringer Angriffsduo mit Hannah Suhleder und Kim Niemann mit ihrem intelligenteren Spiel durch. Mit 11:7 und 11:7 war der Finaleinzug geschafft und somit auch die Qualifikation zur süddeutschen Meisterschaft.

Im Finale traf der TSV wiederum auf den TSV Calw, der im zweiten Halbfinale den TSV Dennach mit 2:1-Sätzen ausgeschaltet hatte. Die Orangehemden aus der Hessestadt hatten sich erst kurz vor den Württembergischen Meisterschaften mit einer Spielerin aus dem badischen Karlsdorf verstärkt. Gärtringen kam aber dieses Mal besser aus den Starlöchern als in der Vorrunde und holte sich den ersten Satz über die Zwischenstände von 4:2 und 8:4 sicher mit 11:8, wobei vor allem die Abwehrreihe mit Sara Grözinger und den Motteler-Schwestern Julia und Ann-Kathrin sehr sicher stand und nichts anbrennen ließ. Und auch im zweiten Satz führte der TSV mit 4:1 und 8:6, ehe die Hessestädter drei Punkte in Folge machten und plötzlich in Führung lagen. Die Blau-Weißen blieben aber ruhig und holten sich beim Stand von 10:9 den ersten Matchball, der auch gleich verwandelt wurde. Trainerin Uli Niemann war dann auch sehr zufrieden: „Wir haben eine sehr konstante Leistung über den ganzen Tag gezeigt und haben uns so den Titel verdient.“

Männliche U18 nicht mit ihrem besten Tag

Ebenfalls am Samstag spielte die männliche U18 ihre Württembergische Meisterschaft und hatte dabei nicht ihren besten Tag erwischt. In der Vorrunde gab es nach guten ersten Sätzen gegen die Teams aus Vaihingen/Enz 3 (7:11; 4:11) und Vaihingen/Enz 1 (8:11; 1:11) noch jeweils deftige Klatschen. Im Spiel um Platz fünf gegen den gastgebenden TSV Calw lief es nach einigen Umstellungen zur Mitte des ersten Satzes dann zumindest in der Abwehr besser und so wurde mit 6:11 und 9:11 noch ein respektables Ergebnis erzielt, auch wenn es an diesem Tag nicht zum Satzgewinn reichte. Ob dieser sechste Platz dennoch zur Qualifikation zur Süddeutschen reicht, steht noch nicht fest, da dies von den Meldungen aus Sachsen und Thüringen abhängt. Da nur ein Team aus Vaihingen/Enz startberechtigt ist, würde man als Schwaben 4 starten.

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