Kurzchronik der Faustball-Abteilung des TSV Gärtringen 1921 e.V. 

 1957 Gründung der Faustball-Abteilung durch den damaligen TSV-Vorsitzenden und heutigen TSV-Ehrenvorsitzenden Karl Lutz , der 1956 - 1977 den TSV Gärtringen und bis 1969 auch die Faustball-Abteilung leitete.  
 
 1969 Die Leitung der Faustball-Abteilung wird von Rolf Niemann übernommen.  
 
 1977 1. Gärtringer Hallenfaustballturnier in der neuerbauten Schwarzwaldhalle mit 27 teilnehmenden Mannschaften.  
 
 1980 Rolf Niemann beginnt mit der Nachwuchsarbeit und baut die erste TSV-Jugendmannschaft auf, die 1981 bei ihrem ersten Turnier in Dennach Zweiter wird.  
 
 1983 Erstmalige Teilnahme an einer Süddeutschen Meisterschaft durch die männliche C-Jugend.  
 
 1984 Einweihung der Theodor-Heuss-Halle und Umzug der Faustball-Abteilung in die THH, was einen regelrechten Faustball-Boom auslöst.  
 
 1985 Die Mitgliederzahl verdoppelt sich innerhalb eines Jahres auf 64 und die Abteilung hat sieben Jugend- und drei Erwachsenen-Mannschaften im Spielbetrieb. Die männliche A-Jugend nimmt an der Süddeutschen Meisterschaft teil.  
 
 1988 Die Mitgliederzahl steigt auf 76 - Erstmalig nimmt eine Mädchenmannschaft am Spielbetrieb teil. Die Minifaustball-Mannschaft gewinnt im März im Sindelfinger Glaspalast anläßlich des Europapokals der Männer den „Mini-Eurocup“ und wird im Herbst Württembergischer Meister im Minifaustball.  
 
 1989 Die männliche B- und C-Jugend werden unter Trainer Rolf Niemann Württembergischer Meister und die C-Jugend qualifiziert sich als Süddeutscher Vizemeister in der Theodor-Heuss-Halle als erste TSV-Mannschaft für die Deutsche Meisterschaft in Ahlhorn/Niedersachsen, wo sie Platz 7 belegt.  
 
 1990 Die weibliche C-Jugend unter Trainer Klaus Hagenlocher nimmt als Württembergischer Vizemeister an der Süddeutschen Meisterschaft in Niederwürzbach (Saarland) teil und belegt Platz 5.  
 
 1991 Eine aus dem Minibereich von Rolf Niemann, Michaela Lutz und Ulrike Talke aufgebaute neue weibliche C-Jugend erreicht die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart und belegt den 7. Platz.  
 
 1992 Bei den Deutschen Meisterschaften der weiblichen C-Jugend im Feld wird der TSV Gärtringen nach der Süddeutschen Vizemeisterschaft Fünfter.  
 
 1993 In Ahlhorn gewinnt die weibliche B-Jugend unter der gemeinsamen Trainingsleitung von Klaus  Hagenlocher und Rolf Niemann die Deutsche Meisterschaft im FFB und erringt den größten Erfolg für den TSV Gärtringen.  
 
 1994 Seit 1985 wird erstmals wieder das STB-Zeltlager auf dem Gelände des FC Gärtringen ausgerichtet. Über 200 Faustballer aus ganz Württemberg sind 5 Tage lang zu Gast in Gärtringen.  
 
 1995 Als einzige reine Mädchenmannschaft erringt der TSV Gärtringen bei der Endrunde zur   Württembergischen Meisterschaft im Minifaustball den 4. Platz von insgesamt 28 gestarteten Mannschaften. Die männliche A-Jugend-SG TSV Gärtringen/TV Stammheim wird Württembergischer Meister.  
 
 1996 Bei der Deutschen Meisterschaft in eigener Halle belegen die Gärtringer A-Jugend-Mädels lediglich Platz 10.Die gleiche Mannschaft wird Meister in der Bezirksliga B der Frauen. Die erst 2 Jahre im Training befindliche weibliche C-Jugend nimmt als Württembergischer Vizemeister an der Süddeutschen Meisterschaft in Chemnitz teil und belegt den 6. Platz.  
 
 1997 Die weibliche A-Jugend wird in Aschaffenburg überraschend Süddt. Vizemeister und belegt bei der Deutschen Meisterschaft in Bretten einen guten  9. Platz. Mit dem fünften Aufstieg in Folge steigen die Männer I in die zweite Bundesliga auf. Im Feld spielt man inzwischen in der Verbandsliga. Eine Ballspielgruppe wird eingeführt, die spielerisch an das Faustballspiel heranführen soll.

Der plötzliche Tod von Abteilungsleiter Rolf Niemann erschüttert die Abteilung. Das bereits seit 1977 durchgeführte Hallenturnier wird zum „Rolf Niemann Gedächtnis - Turnier“ umbenannt. Klaus Hagenlocher übernimmt kommissarisch die Abteilungsleitung.
 
 
 1998 Harald Rabinsky und Olaf Niemann werden bei Neuwahlen zur neuen Abteilungsführung gewählt.
Die weibliche A-Jugend konnte wieder einmal glänzen: in der Halle mit dem Titel der Württembergischen Meisterschaft, Platz 5 bei der Süddeutschen in Schleife/Sachsen und im Feld als Bronzemedaillengewinner noch startberechtigt bei der Süddeutschen im schwäbischen Hohenklingen, wo es leider nur zu Platz 7 reichte.
 
 
 1999 Die Frauen-Mannschaft steigt erstmals in die Verbandsliga auf.  
 
 2000 Der TSV ist zum zweiten mal Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft und bewältigt diese Aufgabe mit Bravour. Die männliche C-Jugend wird Neunter. Die D-Jugend wird überlegener Württembergischer Meister in der Hallensaison 1999/2000. Bei der Abteilungsversammlung im April wird Olaf Niemann zum alleinigen Abteilungsleiter gewählt. Uschi Höpfer übernimmt dafür den finanziellen Bereich. Im Herbst baut sich die Abteilung eine Garage hinter der THH um für Platzpflege für die nächsten Jahre gerüstet zu sein.  
 
 2001 Inzwischen hat die Abteilung über 120 Mitglieder und es nehmen erstmals 12 Mannschaften an der Spielrunde teil. Die weibliche C-Jugend vertritt die Farben des TSV im fernen Friedrichroda und wird Fünfter.  
 
 2002 Sportlich erfolgreichstes Jahr in der Abteilungsgeschichte: Völlig überraschend kommt die männliche C-Jugend des TSV in der Halle 2001/2002 zur Deutschen Meisterschaft nach Schweinfurt. Im Feld erreicht die weibliche B-Jugend die Bundesmeisterschaft (Platz 22).  Bei insgesamt 3 Süddeutschen  (Halle: Cm und  Bw, Feld: Cw) ist der TSV vertreten . Die weibliche C-Jugend und die E-Jugend wird im Feld Württembergischer Meister. Die Frauen steigen auch im Feld in die Verbandsliga auf. Der neugegründete Festausschuss nimmt seine Arbeit erfolgreich auf.  
 
 2003 Die Erfolge der letzten Jahre setzen sich fort: In der Halle  ist man mit drei Mannschaften bei der Süddeutschen (Bw, Bm, Cw) und die Schülerinnen schaffen es sogar bis zur Deutschen nach Moslesfehn (Platz 10).  Die Frauen steigen als Vizemeister in die zweite Bundesliga auf. Erstmals hat man jede Jugendklasse im STB mindestens mit einer Mannschaft besetzt.  In der Feldsaison werden sowohl die A-Jugend als auch die C-Jugend weiblich Württembergischer Vize-Meister.  
 
 2004 Die Damen werden auf Anhieb in der zweiten Bundesliga Vizemeister und scheitern bei den Aufstiegspielen in die "Erste" vor heimischen Publikum nur knapp. Im Feld muss man jedoch gleich im ersten Jahr wieder den Abstieg hinnehmen. Die männliche C-Jugend wird Vizemeister in Schwaben und kämpft sich bis zur Deutschen in Waffensen und wird dort guter Achter. Im E-Jugendbereich gibt es einen richtigen Boom und die Trainer kämpfen im Training allein mit 30 Kindern. Insgesamt hat der TSV erstmals 15 Mannschaften im Spielbetrieb.  
 
 2005 In der Hallenrunde ist der TSV erstmals mit vier Jugendmannschaften bei Süddeutschen Meisterschaften vertreten. Die weibliche B-Jugend kann sich für die Bundesmeisterschaft in Wahlscheid qualifizieren. Die Herren werden Meister in der Bezirksliga. Die weibliche B-Jugend wird im Feld Württembergischer Meister und belegen bei der Bundesmeisterschaft in Dresden einen hervorragenden fünften Platz. Die Herren steigen in die Landesliga auf.  
 
 2006 In der Hallenrunde werden die Damen Meister in der 2. Bundesliga und scheitern bei den Aufstiegsspielen vor heimischem Publikum ganz knapp. Die Herren steigen als Meister in die Verbandsliga auf. Im Feld schaffen die Frauen dann völlig unerwartet den Aufstieg in die 1. Bundesliga.  
 
 2007 Die Herren schaffen in der Hallenrunde ihren dritten Aufstieg in Folge und spielen zukünftig in der Schwabenliga. Die männliche B-Jugend wird Württembergischer Meister und qualifizieren sich vor heimischem Publikum als Vizemeister des Südens für die Deutsche in Armstorf und belegt dort Platz neun. Andreas Heinz löst Haralb Rabinsky als stv. Abteilungsleiter ab. Im Sommer hat man die brasilianische und deutsche Nationalmannschaft zu einem Abendturnier anlässlich des 50-jährigen Abteilungsjubiläums zu Gast.  
   
 2008   Ein erfolgreiches Kapitel der Vereinsgeschichte geht zu Ende, als man die Frauenmannschaft aufgrund von Peronalmangel aus der zweiten Bundesliga zurückziehen muss.  
 
 2009   Die beiden Herrenteams steigen in die Schwabenliga bzw. in die Landesliga auf. Bei der Jugend kehrt man in die Erfolgsspur vergangener Jahre zurück und holt sich bei der Württembergischen in der Hallenrunde 2008/2009 zwei Medaillen bei der E-Jugend (Silber) und bei der D-Jugend (Bronze). In der Feldrunde holt die weibliche B-Jugend Bronze und fährt zur Deutschen nach Bardowick und wird dort 22ter. Die D-Jugend holt abermals Bronze.  
       
2010   Im Februar werden die Frauen Württembergischer Meister und gewinnen die Aufstiegsspiele und kehren somit wieder in die 2. Bundesliga zurück. Die weibliche C-Jugend wird in Nürnberg-Einbach völlig überraschend Süddeutscher Meister und wird Sechster bei der Deutschen Meisterschaft in Kirchen/Westfalen.  
       
2011   Im März richtet der TSV seine dritte Deutsche Meisterschaft aus, dieses mal in der U14 männlich. Der TSV zeigt sich als blendender Gastgeber und setzt in Sachen Internetpräsenz neu Maßstäbe für eine Jugend-DM. Die Jungs landen auf Platz 10. Parallel spielen die Seniorinnen in Ditzingen und scheitern am Ende denkbar knapp am Treppchen und werden sehr guter Vierter. Die weibliche B-Jugend wird Württembergischer Meister in der Halle und belegt Platz fünf bei der Süddeutschen in Freiberg. Die Herren 1 steigen trotz ausgeglichenem Punktekonto aus der Schwabenliga ab. Die Frauen werden Zweiter in der 2. Bundesliga, verzichten aber auf die Aufstiegsspiele. In der Feldrunde sorgen die Jüngsten für das Highlight: nach neunjähriger Pause wird bei der WM Gold geholt.  
 
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