Faustball mit viel Spaß zum Jahresanfang

Beim Gärtringer Mitternachtsturnier kam neben der sportlichen Leistung auch das Gesellige nicht zu kurz und so war die Faustballfamilie auch voll des Lobes für das Turnier zum Jahresbeginn.

Das Team vom SV Weil der Stadt - mit viel Spaß beim SpielDas Team vom SV Weil der Stadt - mit viel Spaß beim SpielBereits zum dreizehnten Mal fand das traditionelle Jahreseröffnungsturnier in der Nacht zu Heilige drei Könige statt. Da der Bundesligaspielbetrieb mit dem Derby zwischen Waldrennach und Unterhaugstett bereits wieder startete, musste der Titelverteidiger die Haugstetter Allstars dieses Mal passen.

Neben dem gewohnten Spielbetrieb in der Halle wurde im Vereinsheim des TSV eine Bar aufgebaut und so hatten die Gäste und Zuschauer auch die Zeit für Gespräche zwischen den Spielen bei Mixgetränken und Musik, die bis weit in die Nacht gut belegt war.

Das OK-Team um Andre Hoyer hatte im Vorfeld wieder beste Arbeit geleistet und so waren alle Teams auch sehr zufrieden und freuen sich schon jetzt auf eine Fortführung im Jahr 2020.

Wie schon seit einigen Jahren, nehmen die Faustballfreunde aus Reichenthal in der Nähe von Linz in Österreich die weite Reise zum Gärtringer Mitternachtsturnier auf, da sich zwischen den beiden Vereinen eine echte Freundschaft entwickelt hat. In diesem Jahr war die Anreise aber eine echte Tortur und erst nach knapp 11 Stunden war die Strecke geschafft. Bis zur Ankunft um 21.30 Uhr wurde das Team aber bestens vertreten durch eine Auswahl der übrigen Teams und so qualifizierte sich das Team in der Gruppe A als Dritter, neben dem TV Stammheim und Frankonia Karlsruhe für die Zwischenrunde. In der sehr ausgeglichenen zweiten Gruppe setzte sich die Teams vom TSV Haugenau, „Wieder ohne Kilpper“ und der Gastgeber durch.

Aber auch die Teams aus Trichtingen, Grafenau, Weil der Stadt und Schwabach, die am Ende auf den Plätzen sieben bis zehn landeten hatten ihren Spaß und kämpften bis zum letzten Ballwechsel.

Im Viertelfinale war dann für die Teams aus Reichenthal und Stammheim Endstation. In den beiden Halbfinalspielen ging es dann nochmals eng zu, wobei Gärtringen und „wieder ohne Kilpper“, den Gruppensiegern den Vortritt lassen mussten. Das Team Wieder ohne Kilpper, setzte sich dabei aus ehemaligen Jugendnationalspielern aus ganz Deutschland zusammen.

Im Endspiel setzte sich am Ende der TSV Haugenau mit dem Grafenauer Markus Katz an der Spitze mit 17:9 gegen Frankonia Karlsruhe durch und gewann so den Wanderpokal. Um 2.30 Uhr war das letzte Spiel gespielt und nun konnte die Party weitergehen.

Ein gutes hatte das Wochenende dann auch noch für das Team aus Österreich: nach kurzer Nacht brauchte man für die Rückfahrt dieses Mal nur 4,5 Stunden.

Das Endergebnis:

  1.   TSV Haugenau
  2.   Frankonia Karlsruhe
  3.   Wieder ohne Kilpper
  4.   TSV Gärtringen
  5.   Union Reichenthal 1
  6.   TV Stammheim
  7.   TV Schwabach
  8.   SV Weil der Stadt
  9.   TV Trichtingen
10.   TSV Grafenau