Doppelter Einsatz für TSV Nachwuchs-Faustballerinnen

Nach den Entscheidungen in Württemberg vor wenigen Wochen geht es für die Nachwuchs-Faustballerinnen des TSV Gärtringen nun auf große Fahrt nach Haibach und Görlitz zu den süddeutschen Meisterschaften.

Nach der starken Leistung bei der Württembergischen Meisterschaft, als sich die weibliche U18 des TSV Gärtringen die Bronzemedaille sicherte, hat sich das Team als Nachrücker für die Süddeutsche Meisterschafft in Haibach qualifiziert. Aufgrund von anstehenden Abiturprüfungen und der parallel  stattfinden Süddeutschen der U14 muss der TSV in der Nähe von Aschaffenburg jedoch auf einige Spielerinnen verzichten. Dennoch wird das Gäuteam um das Trainergespann Andreas Trinkaus und Nils Niemann mit viel Optimismus die Reise antreten. In der Vorrunde am Samstag ab 14 Uhr trifft der TSV zunächst auf den Landesrivalen und Württembergischen Meister TSV Calw, der klarer Favorit auf den Gruppensieg ist. Im weiteren Verlauf des Turniers geht es dann gegen den Zweiten aus Sachsen den FV Glauchau-Rothenbach und den zweiten aus Bayern den TV Herrnwahlthann. Der TSV  wird versuchen die Vorrunde am Samstag zu überstehen und muss hierzu zumindest Gruppendritter werden. Falls dieses gelingt kann das Team am Sonntag befreit aufspielen und vielleicht die Großen ärgern.

In der zweiten Vorrundengruppe kämpfen die Teams vom TV Eibach (Bayern 1), TV Haibach (Ausrichter), TV Unterhaugstett (Schwaben 2) und SG Waldkirchen (Sachsen 1). Favoriten auf den Titel sind vor allem der TV Eibach und der TSV Calw, wobei sich insgesamt die ersten drei Teams für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Nicht gereicht hat es dafür für die männliche U18 des TSV die es als Dritter der Württembergischen Meisterschaft nicht geschafft hat als Nachrücker nach Haibach zu fahren.

Etwas anders stehen die Vorzeichen bei der weiblichen U14 die bereits am Freitag die weite Anreise mit über 600km nach Görlitz antritt. Das Team tritt als Titelverteidiger an und gilt daher zum Favoritenkreis der Meisterschaft, bei der insgesamt sechs Teams antreten. Aufgrund der weiten Wegstrecke an die Landesgrenze zu Polen, haben die Nachrücker aus Schwaben und Bayern erst gar nicht gemeldet, somit ist gewährleistet, dass alle Teams auch am Sonntag noch zum Einsatz kommen. Der TSV trifft in der Gruppe B zunächst auf den zweiten aus Bayern den TSV Staffelstein, den man in der letzten Feldsaison mit viel Glück im Viertelfinale mit 2:1 ausschaltete. Zweiter Gegner am Samstag ist der SV Gernrode, der Meister aus Thüringen. Das Team ist bisher ein unbeschriebenes Blatt und gilt in dieser Gruppe eher als Außenseiter. Enger dürfte es in der Gruppe A zugehen, in der die Teams aus Hohenklingen (Schwaben 2), TV Segnitz (Bayern 1) und Gastgeber SV Energie Görlitz (Sachsen 1) aufeinandertreffen. Hier haben bereits alle drei Teams Erfahrungen bei überregionalen Meisterschaften. Auf Gärtringer Seite ist das Trainerteam Uli und Olaf Niemann zuversichtlich: „Wenn wir unsere Leistung abrufen können, brauchen wir uns vor den anderen Teams sicherlich nicht zu verstecken, aber die Tagesform wird sicherlich entscheiden.“