Frauen holen Sieg gegen den Tabellenzweiten

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte das Zweitligateam vom Spieltag aus Unterhaugstett zurück und wusste anschließend nicht ob man zufrieden oder doch enttäuscht sein sollte, da man nicht die Leistung der letzten Wochen zeigen konnte.

Im Auftaktmatch gegen den Gastgeber TV Unterhaugstett lief auf Gärtringer Seite in den ersten beiden Sätzen nicht viel zusammen und so gingen diese deutlich mit 4:11 und 5:11 verloren, was aber mehr an der eigenen Leistung als an der Leistung des Gegners lag. Viel zu viele Eigenfehler wurden auf Seiten des TSV fabriziert. Trainerin Nicky Heldmaier brachte mit Sarah Hoffrichter, Yvonne Hornikel und sich selbst drei neue Kräfte und schon wendete sich das Blatt zu Gunsten des TSV, was aber nun eher an der Fehlerquote des Gegners lag und so kam der TSV zum Satzgewinn mit 11:6. Im vierten Satz wendete sich das Blatt abermals und der Tabellenführer kam zum ungefährdeten 6:11 und somit 1:3-Erfolg. Spielertrainer Nicky Heldmaier: „Wir konnten leider die starke Form der letzten Wochen nicht abrufen und haben zu viele Eigenfehler gemacht, so musste der TVU eigentlich nur abwarten, bis die Satzerfolge da waren.“

Und auch gegen den dezimierten TG Landshut, hatten die Blau-Weißen zunächst viel Mühe. Der Gegner war wesentlich laufbereiter als der TSV und ließ das Gäuteam im ersten Satz beim 4:11 mehr laufen, als ihm recht war. Im zweiten Satz war dann zunächst alles offen bis zum 6:6, danach machte aber der TSV die entscheidenden Punkte und kam mit 11:8 zum Satzausgleich. Im dritten Satz führten die Blau-Weißen schnell mit 6:1 und ließen sich den Satz bis zum 11:7 nicht mehr aus der Hand nehmen. Im vierten Satz führte der TSV gleich zu Beginn, das Team aus Bayern kam nochmals heran zum 7:7, am Ende hatte aber der TSV das Glück auf seiner Seite und kam mit 11:9 zum wichtigen 3:1-Tagessieg. Da aber beim Parallelspieltag auch die anderen Teams kräftig punkteten, konnte der TSV keinen Boden gut machen in der Tabelle und liegt nach wie vor auf Platz sieben der Tabelle, dem ersten regulären Nichtabstiegsplatz. Daher sollte das Team am kommenden Sonntag gegen Staffelstein und Schwieberdingen nochmals punkten, um nicht noch von Burghausen, die noch zwei Nachholspiele haben, eingeholt werden zu können. Bei der derzeitigen Tabellenkonstellation bleibt aber die Gefahr des Abstiegs immer noch bestehen, da aus der 1. Bundesliga sicher beide Teams in den Süden absteigen und bei den Aufstiegsspielen mit dem TSV Pfungstadt ein stark eingeschätzter Westvertreter dabei sein wird.