Bundesligadamen mit 2:2 Punkten zum Saisonabschluss

Mit 2:2 Punkten kehrten die Zweitligafrauen des TSV Gärtringen vom letzten Zweitliga-Spieltag aus Bamberg zurück und sind dem regulären Klassenerhalt somit ein Stück nähergekommen. Ob dies aber reicht, werden erst die restlichen Spiele ohne Gärtringer Beteiligung und die Aufstiegsspiele in die erste Bundesliga zeigen.

Mit dezimiertem Kader und nur fünf Spielerinnen reiste der TSV am frühen Samstagmorgen nach Bamberg und zeigte dabei auf allen Positionen eine durchweg gute Leistung. Sara Grözinger wechselte von der gewohnten Abwehrposition in den Zweitangriff und machte ihre Sache dabei gut und Routine Nicky Heldmaier sorgte für ein gutes Zuspiel. Gegen den Gastgeber TSV Staffelstein hatte der TSV in dieser Saison seinen ersten Saisonsieg geholt und wollte an diese Leistung anknüpfen. Zunächst aber hatte das Donath-Team den besseren Start und Gärtringen nahm beim Stand von 1:5 eine Auszeit und kam erst danach besser ins Spiel. Beim Stand von 9:10 und 13:14 wehrte der Satzbälle des Gegners ab und verwandelte selbst den eigenen dritten Satzball mit einem halblang geschlagenen Ball zum glücklichen 15:14-Satzgewinn. Im zweiten Satz ließ die Abwehrreihe mit Julia Motteler und Sarah Hoffrichter dann nicht mehr viel anbrennen und so kamen die Blau-Weißen zu einem ungefährdeten 11:6. Im dritten Satz war der Satz dann wieder länger offen bis zum 8:7. Am Ende machte aber der TSV nervenstark die Punkte zum 11:8-Erfolg und dem wichtigen 3:0-Erfolg um den siebten Platz in der Tabelle abzusichern.

Direkt im Anschluss ging es dann gegen den TSV Schwieberdingen, der in der Halle in der ersten Bundesliga antreten wird. Mit einem Sieg wäre eine weitere Verbesserung in der Tabelle im Bereich des Möglichen. Gärtringen kam zunächst besser ins Spiel und holte sich mit eigenem Ball eine 5:2-Führung die man sich vom Gegner nicht mehr nehmen ließ beim 11:8 Satzgewinn. Der zweite Satz endete mit umgekehrten Vorzeichen. Die Schwiebies führten schnell mit 2:5 und ließ sich auch durch eine Auszeit der Blau-Weißen beim 7:11 nicht vom Satzausgleich abhalten. Im dritten Satz wechselte die Führung dann mehrfach und bis zum 8:8 war alles offen. Am Ende hatte das Gäuteam, mit einer gut aufgelegten Kim Niemann die sowohl den Rückschlag und die Angaben in beiden Spielen machte, mit 11:8 das glücklichere Ende und ging mit 2:1 wieder in Führung. Im vierten Satz schaffte der Favorit mit 8:11 wieder den satzausgleich. Im Entscheidungssatz führte der Gegner wiederum deutlich mit 5:9. Gärtringen steckte aber nicht auf und kämpfte sich auf 10:10 wieder heran. Am Ende hatte aber der Gegner das nötige Glück mit 10:12.

Mit 12:20 Punkten hat der TSV Gärtringen, der seine Spiele bereits abgeschlossen hat, nun vier Punkte Vorsprung auf den SV Wacker Burghausen (8:16) und das bessere Satzverhältnisse und somit den regulären Klassenerhalt vor Augen. Ob dies aber reicht hängt vom Ausgang der Aufstiegsspiele ab, da aus der ersten Bundesliga mit dem TV Stammheim und dem SV Tannheim gleich zwei Teams in Richtung 2. Liga Süd absteigen. Nach der verkorksten Vorrunde mit nur einem Sieg, was vor allem an den vielen Ausfällen an den ersten Spieltagen lag, hat sich das Team mit 10:6 Punkten in der Rückrunde achtbar aus der Affäre gezogen, auch wenn es vermutlich nicht reichen wird, um drin zu bleiben.