Schwabenligaherren mit magerer Ausbeute zum Abschluss

Mit 1:3 Punkten zum Saisonabschluss konnte das Schwabenligateam des TSV Gärtringen sich in der Tabelle nicht mehr verbessern und zeigte dabei gegen die beiden Absteiger seine schlechteste Saisonleistung in Friedrichshafen.

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war dem Niemann-Team bekannt: Mit zwei Siegen hätte man sich noch auf Platzfünf verbessern können, zum regulär rettenden sechsten Platz reichte ein Unentschieden.

Die erste Hiobsbotschaft musste Trainer Olaf Niemann bereits vor dem Spieltag hinnehmen, da Sohn Nils mit einem eingeklemmten Nerv für den Saisonabschluss passen musste. Thomas Voigt rückte ins Zuspiel und Simon Wolff und Tim Genkinger hatten zu Beginn gegen den Gastgeber VFB Friedrichshafen, der bereits als Absteiger feststand, alles im Griff im Defensivbereich. Aber der Angriff fand in keiner Phase des Spiels zu seiner Normalform und so gingen die beiden ersten Sätze mit jeweils 9:11 verloren, wobei der Gegner eigentlich nur auf die Fehler des TSV warten musste. Zu Beginn des dritten Satzes kam Achim Felger in die Abwehrreihe und Tim Genkinger löste Jan Löhnert im Angriff ab und trotzdem sah es im dritten Satz bis zum 7:9 nach einer schnellen Niederlage aus, Gärtringen spielte nun aber zumindest für vier Bälle fehlerfrei und kam so zum 11:9 und verkürzte auf 1:2. Wer nun gehofft hatte das der Bann gebrochen ist, sah sich aber getäuscht und der Tabellenletzte vom Bodensee holte sich mit 11:7 den zweiten Saisonsieg mit 3:1.

Direkt im Anschluss spielten die Blau-Weißen gegen den TSV Illertissen der durch die Auftaktniederlage gegen Illertissen bereits als zweiter Absteiger feststand und so konnte der Gegner befreit aufspielen. Zunächst lief es auf Gärtringer Seite vor allem bei Jan Löhnert an der Angabe deutlich besser als zuvor und Gärtringen holte sich den Auftaktsatz mit 12:10.

Und auch im zweiten Satz hatte man etwas mehr Glück als der Gegner und so kam das Team zu einem weiteren knappen Satzgewinn beim 11:9, aber bereits hier war zu erkennen, dass sich nun die Fehlerkette bis in die Abwehrreihe zog. Danach hatte der TSV Illertissen wenig Mühe mit 11:6 und 11:5 zu einem verdienten Unentschieden zu kommen, was aber vor allem an den vielen Fehler auf Seiten des TSV lag. Mit dieser mageren Ausbeute zum Saisonabschluss konnte der TSV zwar den regulären Klassenerhalt auf Platz sechs mit 11:17 Punkten erreichen, muss aber nun auf den Ausgang der zweiten Bundesliga und den Aufstiegsspielen in die erste und zweite Bundesliga hoffen.