Vorschau kommendes Wochenende

Am vorletzten Spieltag der Hallenrunde 2019/2020 hat der TSV Gärtringen nochmals Heimrecht und trifft am Sonntag ab 10 Uhr in der Theodor-Heuss-Halle auf die Teams vom TV Obernhausen und TSV Ötisheim und hofft dabei den routinierten Teams zumindest den ein oder anderen Satz abzunehmen.

Gleich zu Beginn geht es gegen den TV Obernhausen, den man in der Vorrunde denkbar knapp mit 3:2 besiegen konnte. Am vergangenen Wochenende holte der TVO einen Doppelsieg gegen die Teams aus Pfungstadt und Schwieberdingen und hat sich somit ein gutes Polster im Abstiegskampf geschaffen und liegt mit 10:14 Punkten derzeit auf Platz fünf. Das Team um Laura Glauner spielt inzwischen seine fünfte Saison im Oberhaus und gehört mit seinem kleinen Kader zu den sehr gut eingespielten Teams und sind daher nicht leicht zu knacken. Auf Gärtringer Seite muss Spielertrainerin Nicky Heldmaier auf Yvonne Hornikel aufgrund eines privaten Termins verzichten. Mit Nele Holocher fällt eine weitere Spielerin aus, die aufgrund einer Knieverletzung die Saison bereits frühzeitig beenden muss. Heldmaier: „Für Nele tut es mir besonders leid, da sie gerade jetzt am Ende der Saison vielleicht mehr Einsatzzeiten bekommen hätte.“

Im zweiten Spiel treffen die beiden Gästeteams aus Obernhausen und Ötisheim aufeinander, wobei sich das Rothmaier-Team sicherlich für die Niederlage in der Hinrunde revanchieren möchte und im Kampf um die DM-Plätze sich keine Blöße mehr geben möchte.

Im dritten Spiel des Tages treffen dann die beiden Aufsteiger aufeinander, wobei die Vorzeichen unterschiedlicher nicht sein könnten. Der TSV Ötisheim gehört zu den sehr erfahrenen Teams, da sie sich vor zwei Jahren mit Marie-Therese Rothmaier, der früheren Nationalangreiferin deutlich verstärkt haben. Im Gegensatz dazu das Gäuteam, dass vor allem mit ihren vielen jungen Eigengewächsen antritt und dabei von den Damen Heldmaier und Hornikel unterstützt wird. Heldmaier: „Mit dieser jungen Truppe macht das Arbeiten einfach Spaß und der Klassenerhalt wäre für uns eine Riesensache. Bis dahin müssen wir aber sicherlich noch ein bis zwei Siege holen, was nicht einfach wird. Aber wir haben gerade in den letzten Wochen gezeigt, dass wir gerade in den engen Spielen die Ruhe bewahren, das war in der letzten Saison so noch nicht der Fall. Aber viele Zuschauer zur Unterstützung würden sicherlich nicht schaden.“

Meisterschaftsfeier in der Landesliga?

Ab 14.30 Uhr bestreitet die zweite Herrenmannschaft des TSV dann ihren letzten Saisonspieltag in der THH. Dabei muss der TSV noch gegen die beiden Verfolger TSV Malmsheim (16:6 Punkte) und TV Vaihingen/Enz 4 (15:9), sowie dem TV Vaihingen/Enz 5 (9:15) antreten. Der TSV2 benötigt zwei Siege aus den drei Spielen um die Meisterschaft sicher einzufahren und liegt derzeit mit 19:3 Punkten an der Tabellenspitze und hat den kompletten Kader zur Verfügung.

Schwabenligateam immer noch mit Verletzungsausfällen

Nicht ganz so rosig sieht es beim Schwabenligateam des TSV aus, die auf die beiden Angabenschläger Jan Kortzack und Jan Löhnert noch verzichten müssen. Mit dabei sein wird dafür Achim Felger, der als Notnagel mitgeht, um zumindest etwas Alternativen auf der Bank zu haben. Beim Spieltag in Rottweil trifft der TSV dabei ab 10 Uhr auf die Teams vom NLV Vaihingen 2 (5:15 Punkte), den Lokalrivalen TSV Grafenau (11:9) und den punktgleichen Ausrichter TV Trichtingen (11:7). Nach diesem Spieltag wird das Team um Trainer Constantin Reutter sicherlich etwas schlauer sein, wo die Reise in dieser Saison hingeht.