1.LIGA WIR KOMMEN!!! 

Mit einer ganz starken Leistung sicherte sich der TSV Gärtringen neben dem TSV Ötisheim die Fahrkarte in die erste Bundesliga und hat somit im zweiten Anlauf den Wiederaufstieg geschafft. Dabei gewann der TSV die beiden Spiele gegen die Westvertreter deutlich mit 3:0.

Die zwei Aufsteigerteams in die 1.Bundesliga Süd (Foto: Jürgen Geyer)Die zwei Aufsteigerteams in die 1.Bundesliga Süd (Foto: Jürgen Geyer)Gleich im ersten Spiel trafen die beiden Teams aus der zweiten Bundesliga Süd aufeinander und nach dem Aufstiegsturnier waren sich alle Zuschauer einig, dass es auch das beste Spiel des Tages war. Der Favorit und Gastgeber setzte sich schnell mit 5:0 ab und Nicky Heldmaier nahm eine frühe Auszeit, die wirkte. Kim Niemann und Katharina Schippert im Gärtringer Angriff kamen immer besser ins Spiel und gingen erstmals beim 8:7 in Führung. Gerade in dieser Phase zeigten Marie Rothmaier und Kim Niemann auf der anderen Seite ein tolles Duell, das am Ende die Gärtringer mit 13:11 für sich verbuchen konnten. Ab dem zweiten Satz kam das Team aus Aize aber immer besser ins Spiel und so musste der TSV am Ende mit 7:11, 4:11 und 5:11 doch dem Gegner noch gratulieren. Im zweiten Durchgang trafen dann die beiden Westvertreter aufeinander und danach waren sich die Zuschauer einig, dass die beiden Südvertreter die Favoritenrolle einnehmen würden.

Nun musste nur die eigene Leistung auf Gärtringer Seite stimmen und das setzte der TSV mustergültig um.

Im Spiel gegen den TV Käfertal ging das Team aus Mannheim zwar zunächst mit 1:4 in Führung. Danach spielte aber nur noch der TSV. Aus einer sehr starken Defensivreihe mit Yvonne Hornikel und Sara Grözinger, die einen Sahnetag erwischt hatte, ließ der TSV-Express nur noch einen Punkt des Gegners zu und so wurde der Auftaktsatz mit 11:5 gewonnen. Völlig von der Rolle zeigte sich der Gegner dann im zweiten Satz und Julia Motteler legte für ihre Angreiferinnen bestens auf und so wurde der Gegner beim 11:1 gerade an die Wand gespielt. Im dritten Satz kam der Gegner zwar etwas besser ins Spiel, aber nach dem 8:8 brachte der TSV mit 11:8 mit der größeren Routine das Spiel nach Hause und das in gerade einmal 30 Minuten Spielzeit.

Damit war ein wichtiger Grundstein für den Aufstieg gelegt, da man aufgrund des Satzverhältnisses den beiden Westvertretern bereits ein wenig enteilt war. Direkt im Anschluss ging es dann gegen den TV Langen, der zuvor seine beiden Spiele verloren hatte. Mit Ann-Kathrin Motteler im Zuspiel für ihre Schwester und Nicky Heldmaier für Yvonne Hornikel kamen zwei frische Kräfte im Defensivverbund. Die Gäu-Fünf ging gleich in Führung, konnte den Gegner aber nicht entscheidend abschütteln und so verwaltete das Team die Führung bis zum 11:8-Satzgewinn. Im zweiten Satz ließ der TSV dann wiederum gar nichts anbrennen und gewann deutlich mit 11:2 und sorgte so für die Vorentscheidung. Im dritten Satz sah beim Stand von 7:1 Auch alles nach einem schnellen Ende aus, aber Gärtringen spielte nun etwas zu sorglos und so konnte der Gegner aus Hessen zwar nochmals verkürzen, aber am Ende setzte sich der TSV souverän mit 11:6 durch. Der Jubel nach dem zweiten Tagessieg, der den Aufstieg sicherte, war riesengroß, da man nicht noch auf das Ergebnis der letzten Paarung zwischen Ötisheim und Käfertal warten musste. Dieses letzte Spiel entschied der Gastgeber aber deutlich für sich.

Nach dem Abstieg im Jahr 2017 ist der TSV also im zweiten Anlauf wieder erstklassig und hat sich im nächsten Jahr sicherlich den Klassenerhalt als Ziel gesetzt.

Abschlusstabelle Aufstiegsspiele:

                                              Sätze    Punkte

  1. TSV Ötisheim                   9:1       6:0
  2. TSV Gärtringen                7:3        4:2
  3. TV 1880 Käfertal              3:7        2:4
  4. TV Langen                       1:9        0:6