Zweitligafrauen holen wieder 2:2 Punkten

Beim ersten Heimspieltag der Saison musste der TSV Gärtringen sich in der zweiten Bundesliga mit 2:2 Punkten begnügen, gewann aber dabei das Spiel gegen den vermeintlich stärkeren Gegner aus Schwabach mit 3:0 und musste gegen Staffelstein mit 1:3 eine Niederlage hinnehmen.

TSV Angreiferinnen Schippert / SuhlederTSV Angreiferinnen Schippert / SuhlederZum Auftakt traf der TSV in heimischer Halle auf den TSV Staffelstein und Gärtringen musste über weite Strecken aufgrund eines Magen-Darm-Infekts auf seine etatmäßige Angreiferin Kim Niemann verzichten und so rutschte Hannah Suhleder für die Angaben in die Starformation, neben Katharina Schippert im Angriff. Eine leichte Führung des TSV beim 5:3 hatte nicht lange Bestand, da auf Gärtringer Seite die Sicherheit zunächst fehlte und so ging der erste Satz nach 8:8 mit 8:11 verloren. Im zweiten Satz führte der TSV dann mit Nicky Heldmaier und Sara Grözinger in der Abwehr mit 10:7, aber der Angriff machte nun nicht mehr den nötigen Druck, um den Satz nach Hause zu bringen und so ging auch der wichtige zweite Satz noch mit 10:12 verloren. Zu Beginn des dritten Satz kam dann Kim Niemann im Angriff für Suhleder und Schippert übernahm die Angaben. Nach wechselnden Führungen und 8:10-Rückstand gewann der TSV dann noch mit viel Glück den dritten Satz und verkürzte mit 12:10 auf 1:2 nach Sätzen. Im vierten Satz führte das Gäuteam zunächst mit 3:0, aber der Gegner wurde durch eigene Fehler wieder aufgebaut und ging mit 5:7 wieder in Führung und holte sich den Sieg mit 7:11 und 1:3 Sätzen. Betreuerin Miriam Eissler war danach auch kritisch mit ihrem Team: „In der Abwehr sind wir relativ gut gestanden und dort sind uns wenige Fehler unterlaufen, aber vorne war die Fehlerquote einfach zu hoch. Ohne unsere etatmäßige Angreiferin Kim ist es derzeit einfach enorm schwierig in der ausgeglichenen Liga zu punkten.“ Im zweiten Spiel gewann dann der Favorit aus Schwabach mit 3:0 gegen Staffelstein, wobei zumindest der erste Satz bis zuletzt eng war.

Wie ausgewechselt präsentierte sich der Gastgeber dann im Spiel gegen den TV 1848 Schwabach, nachdem dieser zuvor in der Liga fünf Siege bei keiner Niederlage in dieser Saison holte. Die Abwehrreihe mit Yvonne Hornikel, Julia Motteler und Ann-Kathrin Motteler im Zuspiel stand nun sehr sicher und Suhleder und Schippert agierten im Angriff nun viel zielstrebiger als im Auftaktmatch. So wurde der erste Satz nach langem ausgeglichenem Spiel (9:9) noch mit 11:9 gewonnen. Im zweiten Satz spielte das Team dann fast fehlerfrei und ließ sich auch nach der Auszeit des Gegners beim Stand von 6:3 nicht vom Weg abbringen und gewann deutlich mit 11:6, auch unterstützt durch die Fehler des Gegners. Im dritten Satz lief der TSV dann lange Zeit einem Rückstand hinterher und konnte diesen erstmals beim 6:6 ausgleichen, um gleich wieder mit 6:9 in Rückstand zu geraten. Danach machte der TSV vier Punkte in Folge, den ersten Matchball konnte der Gast aus dem Großraum Nürnberg zwar noch abwehren, danach setzte aber der TSV die Punkte zum 12:10 und somit zumindest auf dem Papier deutlichen 3:0-Erfolg. Nach dem dritten Spieltag mit jeweils 2:2-Punkten liegt der TSV derzeit auf dem vierten Platz der Tabelle im gesicherten Mittelfeld und hat durch einen verschobenen Spieltag am 9. Dezember bereits den ersten Rückrundenspieltag wiederum zu Hause gegen den Tabellenführer TSV Ötisheim und den Tabellennachbarn aus Unterhaugstett.

Für den TSV spielten: Miriam Eissler, Katharina Schippert, Julia Motteler, Sara Grözinger, Yvonne Hornikel, Ann-Kathrin Motteler, Nicky Heldmaier, Hannah Suhleder und Kim Niemann